Niklas R. · Analyse

Der 36-jährige Rechtshänder trifft damit auf Milwaukees Jacob Misiorowski, der mit einer ERA von 1.80 und 252 Strikeouts zu den herausragenden Pitchern der Saison gehört.
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Doch warum setzt Tampa Bay ausgerechnet im wichtigsten Spiel des Jahres zunächst nicht auf Rasmussen?
Die Entscheidung ist vor allem strategischer Natur. Rasmussen hat in dieser Postseason bereits 21 Innings absolviert und dabei lediglich drei Earned Runs zugelassen. Mit einem zusätzlichen Ruhetag soll der Rechtshänder für Spiel 2 optimal vorbereitet werden.
Auch Freddy Peralta profitiert von der Planung. Der ehemalige Brewers-Pitcher dürfte in Spiel 3 erstmals in dieser World Series zum Einsatz kommen – und das vor heimischem Publikum im Tropicana Field.
Martinez ist allerdings alles andere als eine Notlösung. Der Veteran absolvierte mit einer ERA von 3.10 über 180 Innings eine hervorragende Regular Season und wurde erstmals zum All-Star gewählt.
Besonders interessant: Auswärts war Martinez mit einer ERA von 2.38 deutlich stärker als zu Hause (3.90). Außerdem gewannen die Rays 24 seiner 33 Starts.
Die ungewöhnliche Entscheidung könnte sich somit als cleverer Schachzug von Kevin Cash erweisen. Statt seinen besten Pitcher sofort einzusetzen, versucht der Rays-Manager, seine Rotation über die gesamte Best-of-Seven-Serie möglichst effektiv aufzustellen.
Das voraussichtliche Pitching-Matchup für die ersten drei Spiele:
- Spiel 1: Nick Martinez vs. Jacob Misiorowski
- Spiel 2: Drew Rasmussen vs. noch offen
- Spiel 3: Freddy Peralta vs. noch offen
Die World Series beginnt in der Nacht auf Samstag um 2:00 Uhr deutscher Zeit.




